Neulich beim Bäcker, kurz nach zehn: Leberwurstbrot, Mettbrötchen mit Zwiebeln und ein Brötchen mit riesiger Frikadelle und Remoulade. Für viele ist das ein ganz normales zweites Frühstück. Dabei hat genau dieser Alltag auf dem Teller mehr Einfluss auf unsere Lebenserwartung, als die meisten ahnen. Ein Rechenmodell kommt zu dem Ergebnis, dass zwischen sehr guter und sehr schlechter Ernährung rund zehn Lebensjahre liegen können.
Mit diesem ersten Teil startet unser Longevity Special. Wir ordnen ein, wie viel davon die Gene bestimmen und wie viel wir selbst in der Hand haben. Die mediterrane Küche hat dabei weniger mit Pasta zu tun als mit Olivenöl, Nüssen, Gemüse und Hülsenfrüchten. Wir sprechen über verarbeitetes Fleisch und das Darmkrebsrisiko und darüber, warum schon ein kleiner Tausch von tierischem zu pflanzlichem Protein zählt. Ballaststoffe hätten eine bessere PR verdient, und auch beim Protein im Alter hat sich die Empfehlung geändert. Außerdem geht es um Fertiggerichte und Snacks und um die Frage, was wir uns von den Menschen in den Blue Zones abschauen können.
Und dann ist da noch das Glas Rotwein zum Abendessen. Für alle, die daran hängen, hat Alex leider keine guten Nachrichten. Zum Schluss gibt es fünf Tipps, die du schon beim nächsten Einkauf umsetzen kannst.